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Gesetze: Begriffsbestimmungen |
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Art. 2 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Richtlinie sind:
1. |
Arbeitszeit: jede Zeitspanne, während der ein
Arbeitnehmer gemäß den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften und/oder Gepflogenheiten
arbeitet, dem Arbeitgeber zur Verfügung steht und seine Tätigkeit ausübt
oder Aufgaben wahrnimmt; |
2. |
Ruhezeit: jede Zeitspanne außerhalb der Arbeitszeit; |
3. |
Nachtzeit: jede, in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften
festgelegte Zeitspanne von mindestens sieben Stunden, welche auf jeden Fall
die Zeitspanne zwischen 24 Uhr und 5 Uhr umfasst; |
4. |
Nachtarbeiter: |
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a) |
einerseits: jeder Arbeitnehmer, der während der
Nachtzeit normalerweise mindestens drei Stunden seiner täglichen Arbeitszeit
verrichtet; |
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b) |
andererseits: jeder Arbeitnehmer, der während
der Nachtzeit gegebenenfalls einen bestimmten Teil seiner jährlichen Arbeitszeit
verrichtet, der nach Wahl des jeweiligen Mitgliedstaats festgelegt wird: |
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i) |
nach Anhörung der Sozialpartner in den einzelstaatlichen
Rechtsvorschriften oder |
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ii) |
in Tarifverträgen oder Vereinbarungen zwischen den Sozialpartnern
auf nationaler oder regionaler Ebene; |
5. |
Schichtarbeit: jede Form der Arbeitsgestaltung
kontinuierlicher oder nicht kontinuierlicher Art mit Belegschaften, bei
der Arbeitnehmer nach einem bestimmten Zeitplan, auch im Rotationsturnus,
sukzessive an den gleichen Arbeitsstellen eingesetzt werden, so dass sie
ihre Arbeit innerhalb eines Tages oder Wochen umfassenden Zeitraums zu unterschiedlichen
Zeiten verrichten müssen; |
6. |
Schichtarbeiter: jeder in einem Schichtarbeitsplan
eingesetzte Arbeitnehmer; |
7. |
mobiler Arbeitnehmer: jeder Arbeitnehmer, der
als Mitglied des fahrenden oder fliegenden Personals im Dienst eines Unternehmens
beschäftigt ist, das Personen oder Güter im Straßen- oder Luftverkehr oder
in der Binnenschifffahrt befördert; |
8. |
Tätigkeiten auf Offshore-Anlagen: Tätigkeiten,
die größtenteils auf oder von einer Offshore-Plattform (einschließlich Bohrplattformen)aus
direkt oder indirekt im Zusammenhang mit der Exploration, Erschließung oder
wirtschaftlichen Nutzung mineralischer Ressourcen einschließlich Kohlenwasserstoffe
durchgeführt werden, sowie Tauchen im Zusammenhang mit derartigen Tätigkeiten,
entweder von einer Offshore-Anlage oder von einem Schiff aus; |
9. |
ausreichende Ruhezeiten: die Arbeitnehmer müssen
über regelmäßige und ausreichend lange und kontinuierliche Ruhezeiten verfügen,
deren Dauer in Zeiteinheiten angegeben wird, damit sichergestellt ist, dass
sie nicht wegen Übermüdung oder wegen eines unregelmäßigen Arbeitsrhythmus
sich selbst, ihre Kollegen oder sonstige Personen verletzen und weder kurzfristig
noch langfristig ihre Gesundheit schädigen. |
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Letzte Überarbeitung: 11. Juni 2010
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Krankenhausrecht aktuell: |
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Arbeitsmarkt:
Pflegeberufe sind kein PflegefallMeldung vom 07.03.2016 (dpa)
Krankenkassen:
Gesetzliche Krankenversicherungen verfügen über 10 Mrd. Euro RücklagenMeldung vom 11.06.2012 (dpa)
Finanzierung:
Fachkräftemangel im KrankenhausMeldung vom 08.06.2012 (dpa/Ino)
Kartellrecht:
Krankenkassen sollen der Fusionskontrolle unterliegenMeldung vom 14.05.2012 (dpa)
Individuelle Gesundheitsleistungen:
Gesetzlich Krankenversicherte vor Privatleistungen schützenMeldung vom 10.05.2012 (dpa)
Krankenkassen:
Beitragsschulden in Millionenhöhe vollstreckenMeldung vom 23.04.2012 (dpa)
Datenschutz:
Meldung vom 19.04.2012 (ots)
Organspende:
Für Herztransplantationen fehlen OrganspenderMeldung vom 17.04.2012 (dpa)
Körperverletzung:
Bundesgerichtshof, Beschluss vom 11.01.2011, 5 StR 491/10
Steuern:
Finanzgericht Berlin, Urteil vom 24.03.2010, 3 K 6251/06 B
Kontrollpflichten:
Landgericht Osnabrück, Urteil vom 26.01.2011, 2 O 2278/08
Oberarzt:
Arbeitsgericht Essen, Urteil vom 30.09.2010, 1 Ca 806/10
Kündigung:
Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 03.11.2010 ,15 Sa 1738/10
Tarifvertrag:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 25.08.2010, 4 AZR 23/09
Tarifvertrag:
Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Urteil vom 13.04.2010, 3 Sa 906/09
Privatisierung von Krankenhäusern:
Landesarbeitsgericht München, Beschluss vom 11.08.2010, 11 TaBV 3/10
Liquidationsbeteiligung:
Sächsisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 27.08.2010, 2 Sa 635/09
Behandlungsfehler:
Bundesgerichtshof, Urteil vom 22.12.2010, 3 StR 239/10
Chefarzt:
BAG, Beschluss vom 05.05.2010, 7 ABR 97/08
Arzneimittelhaftung:
BGH, Urteil vom 16.03.2010, VI ZR 64/09
Dekubitus:
OLG München, Urteil vom 30.04.2009, 1 U 4265/08
Schmerzensgeld:
BGH, Urteil vom 12.02.2008, VI ZR 221/06
Oberarzt:
BAG, Urteil vom 09.12.2009, 4 AZR 841/08
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